Lucas Andreas Staudinger

 

1710

1716

27. Januar, geboren in Ansbach

Besuch einer Schule in Nürnberg

1785-1789

Tätigkeit als Wanderlehrer

1789-1791

Aufenthalt bei Schubart; Ausbildung in den älteren und neueren Sprachen, der Mathematik und Philosophie an der Hohen Karlsschule

1791-1793

Fortsetzung des Wanderlebens, Aufenthalte in Frankfurt am Main und München; Station bei dem Pädagogen Fellenberg in Zürich

1793

Sekretär bei Klopstock

1794

Anstellung als Bibliothekar bei Caspar von Voght in Klein Flottbeck

1796

Heirat mit Anna Catharina Schadendorf; Entwurf zu einem landwirtschaftlichen Erziehungsinstitut erscheint

1797

Gründung der ersten norddeutschen Landwirtschaftlichen Lehr- und Erziehungsanstalt in Groß-Flottbeck

1797-1812

Leiter der Landwirtschaftlichen Lehr- und Erziehungsanstalt Groß-Flottbeck

1803

Tätigkeit als Steuerkommissarius

1809-1811

Konkurs Staudingers trotz erheblicher Darlehen seiner ehemaligen Schüler Johann Heinrich und Friedrich von Thünen

1810

Kommandant der gegen die Engländer errichteten Küsten-Miliz zwischen Blankensee und Othmarschen; Tätigkeit als Sachverständiger für Kriegsentschädigungen

1817

Caspar von Voght überlässt Gebäude und Grundstücke der Landwirtschaftsschule auf 20 Jahre zur Pacht

1818

Herausgabe der Zeitschrift Der landwirtschaftliche Erzähler

1824

Besuch Johann Heinrich von Thünens in Tellow

 

Vermittlung der Drucklegung des Isolierten Staates

1826

Thünens bei dem Hamburger Verleger Perthes zusammen mit Caspar von Voght

1839

Auszeichnung durch den Hamburger Senat in Annerkennung verdienstvoller Bestrebungen im Gebiete der Landwirtschaft

1840-1841

Literarische Auseinandersetzung mit Johann Georg Lehmann

1842

30. November, gestorben in Groß Flottbeck

Literatur

Friedrich Wilhelm Euler: Lucas Andreas Staudinger, ein Franke im deutschen Norden, in: Archiv für Sippenfoprschung, 47. Jg., 1981, H. 83, S. 190-204. Reinhard Schwarze: Klopstock und Voght im Leben des Lucas Andreas Staudinger, Tellow 2002. Bruno Schöne: Lehrer und Freund J. H. v. Thünen's. Ein Lebensbild, Dresden 1947. Ms. im Thünenarchiv des Universitätsarchivs Rostock.